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Donnerstag, 26. Februar 2009
Ich muss mich stärker abgrenzen. Ich muss mich von Mitpatienten abgrenzen, die nur noch 33 kg wiegen. Ich muss mich von Mitpatienten abgrenzen, die noch sehr an ihrem alten Essverhalten festhalten. Denn ich habe selber noch 90% in mir, die wieder abnehmen wollen, doch die restlichen 10% schreien noch dagegen an. Und ich bin auch so ehrlich und sage das so meinen Therapeuten. Ich weiß, dass das für Außenstehende nicht nachvollziehbar ist. Aber ich fühle mich wie Mrs. Doubtfire, das bin nicht ich, das ist nicht mein Körper! Das hat nichts mit Schönheitsidealen zu tun und ich weiß auch, dass es auf die inneren Werte ankommt, sondern weil ich es einfach nicht gewohnt bin, hier zu sein, körperlich so präsent zu sein. Es macht mir Angst.
Je mehr Raum ich physisch einnehme, desto mehr Raum nehme ich auch psychisch ein. Ich werde lauter, wirklich verbal lauter. Sage meine Meinung. Beteilige mich am Leben. Und ja, das ist auch positiv, aber für mich ist das noch etwas sehr ungewohntes, etwas das ich lange nicht mehr getan habe. Es ist so intensiv, beinahe zu intensiv. |
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