Ich habe heute bemerkt, wie sehr die Eßstörung ein Teil meines Ich geworden ist. Sie war nicht nur meine Art mit Problemen umzugehen, sondern ich habe mich auch viel zu sehr über sie identifiziert. Ich war über 8 Jahre das essgestörte Mädchen. Das hat mich somit zu etwas Besonderem gemacht, etwas das mich von der Masse abheben lassen hat. Nun muss ich zunehmen und auch wenn ich weiß, dass ich mal essgestört war, und sich Eßstörungen ja auch nicht nur über das (niedrige) Gewicht auszeichnen, so fällt es mir doch schwer, mich von meinem Untergewicht zu trennen. Im Moment habe ich oft den Gedanken „Nimmst hier halt zu und zu Hause hungerst es dir halt einfach wieder runter.“ Und warum soll ich mich eigentlich auch als Ex-Eßgestörte bezeichnen wollen?? Es muss doch auch noch anderes geben, als etwas das immer mit so einer sch*** Krankheit zu tun hat!?!?! Ich kann zwar einige meiner Stärken nennen, aber über keine dieser kann ich mich wirklich definieren. Noch nicht. Und daran muss ich hier arbeiten. Ich muss ich mein altes Leben wiederfinden, mein Leben ohne Krankheit. Vielleicht neue Hobbies finden, vor allem die alten wieder aufnehmen. Und Leute, an alle die mich auch privat kennen: Bitte greift mir unter die Arme! Nehmt mich mit - schleift mich zu Not mit (ich werde nämlich Widerstand leisten, hehe) – auf Parties, zum shoppen, zum Kaffeetrinken, ins Kino … all das was man so macht! Ich muss mich ablenken von den kranken Gedanken und Dinge finden und tun, die mir Spaß machen!
The Girl
27 years, Germany, , likes movies, japanese magazines, internet, ♥ The Big Bang Theory, dogs, cats, coffee and Bob Dylan, shopping, reading, writing and receiving snail mail, meeting friends, music, art, fashion,... Oh, and she ♥ beautiful pictures
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Ich habe heute bemerkt, wie sehr die Eßstörung ein Teil meines Ich geworden ist. Sie war nicht nur meine Art mit Problemen umzugehen, sondern ich habe mich auch viel zu sehr über sie identifiziert. Ich war über 8 Jahre das essgestörte Mädchen. Das hat mich somit zu etwas Besonderem gemacht, etwas das mich von der Masse abheben lassen hat. Nun muss ich zunehmen und auch wenn ich weiß, dass ich mal essgestört war, und sich Eßstörungen ja auch nicht nur über das (niedrige) Gewicht auszeichnen, so fällt es mir doch schwer, mich von meinem Untergewicht zu trennen. Im Moment habe ich oft den Gedanken „Nimmst hier halt zu und zu Hause hungerst es dir halt einfach wieder runter.“ Und warum soll ich mich eigentlich auch als Ex-Eßgestörte bezeichnen wollen?? Es muss doch auch noch anderes geben, als etwas das immer mit so einer sch*** Krankheit zu tun hat!?!?! Ich kann zwar einige meiner Stärken nennen, aber über keine dieser kann ich mich wirklich definieren. Noch nicht. Und daran muss ich hier arbeiten. Ich muss ich mein altes Leben wiederfinden, mein Leben ohne Krankheit. Vielleicht neue Hobbies finden, vor allem die alten wieder aufnehmen. Und Leute, an alle die mich auch privat kennen: Bitte greift mir unter die Arme! Nehmt mich mit - schleift mich zu Not mit (ich werde nämlich Widerstand leisten, hehe) – auf Parties, zum shoppen, zum Kaffeetrinken, ins Kino … all das was man so macht! Ich muss mich ablenken von den kranken Gedanken und Dinge finden und tun, die mir Spaß machen!